Produzenten-Team für ESC 2020 steht fest
Die niederländischen Sender NPO, AVROTROS und NOS haben das Produzenten-Team für den Eurovision Song Contest 2020 benannt. Die leitenden Produzenten Sietse Bakker und Inge van de Weerd sowie ihre Stellvertreterinnen Emilie Sickinghe und Jessica Stam bilden das Kernteam für die Organisation des weltweit größten Musikwettbewerbs.
Viel Erfahrung in Sachen Eurovision Song Contest
Unbekannte sind die Vier nicht. Sietse Bakker gründete als 18-Jähriger das Fan-Forum ESC Today und arbeitete viele Jahre für den Eurovision Song Contest, für die EBU und den Junior Eurovision Song Contest, der 2012 in Amsterdam stattfand. "Wir wollen einen ESC durchführen, der Europa positiv überrascht, womit sich jeder in den Niederlanden identifizieren und stolz sein kann. Wir haben die Messlatte hoch gelegt, aber es gibt so viel Talent und Kreativität in den Niederlanden, dass ich zuversichtlich bin, dass dies möglich ist", so Bakker.
Inge van de Weerd arbeitet seit über 20 Jahren für den Sender NOS und hat Übertragungen von Großveranstaltungen, wie die königliche Hochzeit von Willem-Alexander und Maxima, nationale Gedenkfeiern und Parlamentswahlen betreut. Von 2007 bis 2009 war sie Delegationsleiterin für die Niederlande beim ESC. "Wir haben bei NOS viel Erfahrung mit großen Live-TV-Produktionen, aber diese Veranstaltung ist außergewöhnlich. Es wird eine tolle Herausforderung, Fachleute aus dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk und der Kreativbranche zusammenzubringen, um zu zeigen, was wir in den Niederlanden zu bieten haben", freut sich van de Weerd.
Während Bakker hauptsächlich für den Bereich Event zuständig ist, übernimmt van de Weerd die Produzentenrolle für den Bereich Fernsehen. Auch ihre Stellvertreterinnen bringen viele Erfahrungen mit: Emilie Sickinghe arbeitet seit 2006 als Produzentin bei AVROTROS und folgte 2010 als Delegationsleiterin auf Inge van de Weerd. Jessica Stam ist seit vielen Jahren freiberuflich für Events des Senders NOS tätig.
Gastgeberstadt wird im August bekanntgegeben
In welcher niederländischen Stadt die vier im nächsten Jahr zu tun haben werden, steht allerdings noch nicht fest. Am 10. Juli endete die Bewerbungsphase in den Niederlanden. Fünf Städte haben an diesem Tag ihre Bewerbungen eingereicht: Maastricht, Utrecht, Arnheim, Rotterdam und Herzogenbusch. Welche der Bewerberstädte im nächsten Jahr die Gastgeberrolle erhält, entscheidet sich im August.